Kassel. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig trifft am Mittwoch eine Entscheidung zur Zukunft der A 44 Kassel-Eisenach. Die Richter entscheiden über eine Klage des BUND gegen zwei Abschnitte der Autobahn.
Begklagt sind der Bereich von Hessisch-Lichtenau/Ost bis Hasselbach und von Hasselbach bis Waldkappel/Ost. Möglicherweise reicht der Tag nicht für alle Anhörungen, so dass die Entscheidung auch erst am Donnerstag bekannt gegeben werden könnte. Sollten die Richter grünes Licht geben, können nach Angaben des Verkehrsministeriums auf diesen Abschnitten sofort die Bagger rollen.
Über mögliche weitere Klagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gibt es keine Informationen. Bürgermeister und Anwohner aus dem Werra-Meißner-Kreis reisen mit zwei Bussen nach Leipzig, um vor dem Bundesverwaltungsgericht zu demonstrieren, wie wichtig das Verkehrsprojekt in ihren Augen ist.
Das Interesse an der Busfahrt sei riesig gewesen, erklärte der Bürgermeister von Hess. Lichtenau, Jürgen Herwig. Der Abschnitt von Hessisch-Lichtenau/Ost nach Hasselbach ist 4,3 Kilometer lang und kostet 80 Millionen Euro. Er enthält einen 1,3 Kilometer langen Tunnel bei Küchen. Die Strecke zwischen Hasselbach und Waldkappel/Ost beträgt sechs Kilometer und soll 65 Millionen Euro kosten. (kle)



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