208.02.1008.02.10|Hessen|
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Wiesbaden. Hessens Grüne erwarten, dass Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) die Zertifizierung des Staatswaldes nach dem Standard des FSC (Forest Stewardship Council) vorantreibt.

Die hessischen Grünen verlangen einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald.
Die Grünen haben einen entsprechenden Antrag im Landtag vorgelegt.
Dieser höchste ökologische Standard, der nach Auskunft des forstpolitischen Sprechers der Grünen, Daniel May (Korbach), vergleichbar sei mit dem Bio-Siegel in der Landwirtschaft, verlangt einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald.
Die Zertifizierung stellt Anforderungen an die Baumsortenwahl, die Stilllegung von Flächen, die Kontrolle des Wildbestandes und den streng kontrollierten Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Bioziode).
In Hessen gehört etwa ein Drittel der Waldfläche dem Land, ein Drittel den Kommunen und ein Drittel Privaten. Das Land mit seinem Landesbetrieb Hessen-Forst muss nach Ansicht Mays eine Vorbildfunktion wahrnehmen.
Zudem könne eine Zertifizierung auch zu Wettbewerbsvorteilen führen. Die Stadt Wiesbaden sowie einige weitere südhessische Kommunen haben ihre Wälder bereits nach FSC zertifiziert. (wet)

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