Wiesbaden. In einer Parkanlage in der Wiesbadener Innenstadt ist in der Nacht zum Mittwoch ein Mann erschlagen worden. Die Hintergründe für die Gewalttat waren zunächst völlig unklar. Auch eine erste Suche nach der Tatwaffe blieb ergebnislos.
Die Polizei setzte Spürhunde am Tatort ein, der nicht weit vom Staatstheater entfernt liegt. Taucher durchsuchten einen Teich in unmittelbarer Nähe. Die Identität des Opfers, der unter den Händen eines Notarztes starb, war ebenfalls nicht geklärt. Der etwa 50 Jahre alte Mann mit rotem Haar und Vollbart war nur etwa 1,50 Meter groß, wie die Polizei berichtete.
Er hatte einen Schlafsack, eine Gitarre und ein rotes Damenfahrrad bei sich. Ein Rechtsmediziner untersuchte die Leiche am Mittwoch, Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt. Ein Zeuge hatte den Mann gegen Mitternacht gefunden und einen Notarzt gerufen, der aber nichts mehr ausrichten konnte. Die Polizei geht wegen der schweren Kopfverletzungen des Opfers von einem Gewaltdelikt aus. Die Beamten suchen dringend Zeugen. (dpa)



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