BEBRA. 19 Studierende der Bebraer Technikerschule haben es geschafft: Vier Jahre lang büffelten sie in der Abendschule. Nun erhielten sie den Lohn für ihre Mühen: die Zeugnisse zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt Allgemeiner Maschinenbau.
In einem waren sich alle einig: Wer sich vier Jahre lang abends und am Wochenende neben seinem Beruf, seiner Familie und seinen Hobbys eigenverantwortlich weiterbildet, der wird auch als Techniker in einem Betrieb engagiert, motiviert und selbstständig arbeiten.
„Es war eine Kraftanstrengung für Sie, Ihre Angehörigen und Freunde.“
Wolfgang Haas
Wolfgang Haas, der Leiter der Beruflichen Schulen Bebra, erinnerte an die Arbeit der vergangenen Jahre: „Es war eine Kraftanstrengung für Sie, Ihre Angehörigen und Freunde.“ Im zweiten Ausbildungsabschnitt kamen die Projektarbeiten hinzu: Vom ersten Bleistiftstrich bis hin zur Inbetriebnahme in den unterstützenden Betrieben arbeiteten die Studierenden gruppenweise an Projekten im Bereich Maschinenbau. Im Vordergrund standen in diesem Durchgang Weiterentwicklungen und Modernisierungen bestehender Anlagen
Unterstützungen bekamen die Projekte von der Initiative Hessen-Campus Hersfeld-Rotenburg und dem Förderverein der Beruflichen Schulen Bebra. Der Preis für die beste Projektgruppe ging an Martin Hentschel, Sebastian Kohlhaas, Christian Oschmann und Christian Windolph.
Der Leiter der Technikerschule, Dr. Ulrich Schneider, betonte, dass die umgesetzten Projekte zukünftig in der Ausbildung und im Unterricht vieler Schulklassen angewendet werden sollten. Die Festrede hielt Uwe Landau, der geschäftsführende Vorsitzende des REFA-Landesverbands Hessen. Vor dem Hintergrund eines demografischen Wandels werde die Karriere- und Potentialentwicklung jüngerer und insbesondere älterer Mitarbeiter immer wichtiger.
Im Hinblick darauf appellierte Landau an die Absolventen, dass im Mittelpunkt ihrer künftigen Tätigkeiten Menschen stehen. Er erinnerte daran, die Ziele der REFA-Methoden, nämlich Humanisierung der Arbeit und die Steigerung der Wirtschaft nicht außer Acht zu lassen.
Stadtrat Georg Soldan übermittelte die Glückwünsche der Stadt Bebra. Nach den Grußworten erhielten die erfolgreichen Absolventen von ihrem Klassenlehrer Klaus Scholz sowie Dr. Ulrich Schneider die Abschlusszeugnisse. Parallel erhielten sie die Zeugnisse für die bestandene Ausbilder-Eignungsprüfung.
Für die besten Leistungen seines Ausbildungsjahrgangs erhielt Ronnie Häner einen ebenfalls vom Förderverein gestifteten Buchpreis. (zpk)



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