Rotenburg. Mit dem Kaloku-Kinderland e.V. am Dickenrück hatte sich bereits im Sommer 2008 Eduard Trenkel befasst. Er ist Sektenbeauftragter der evangelischen Landeskirche. Eltern sollten wissen, worauf sie sich einlassen, so stellte Trenkel damals fest
Er spricht von einer Einrichtung, die sich bereits in ihrer Namensgebung zur Vermittlung eines esoterischen Wirklichkeitsverständnisses und Menschenbildes bekenne. Auf der Homepage der Vorsitzenden des Trägervereins, Claudia Schaubruch, die ein Naturheilzentrum in Rotenburg betreibt, wird erklärt, die Kaloku-Arbeitshypothese gründe sich auf das Huna-Wissen (hawaiianische Geheimlehre), das identisch sei mit dem Wissen der keltischen Druiden.
In einem Informationsblatt, das unter anderem im Dekanat erhältlich ist, schreibt Trenkel: „Es scheint so, als habe Frau Schaubruch mit Kaloku esoterische Geomantie (die Kunst, Kraftorte zu entdecken), mit hawaiianischer Energiearbeit und eigenen Methoden erweitert und als Warenzeichen schützen lassen.“ Der Energiebegriff stehe dabei im klaren Widerspruch zur Kräftelehre der heutigen Physik.



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