Rotenburg. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt (CSU), wird am kommenden Donnerstag, 16. Februar, die Alheimer-Kaserne in Rotenburg besuchen, um den konkreten Entwicklungsstand des Bundeswehrstandortes zu klären. Dabei geht es um die Frage, ob und wie die aktuellen Bauarbeiten in der Kaserne abgeschlossen werden können. Schmidt wird zudem über die militärische Zukunftsplanung informieren.
CDU-Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich (Friedewald) hatte den Staatssekretär gebeten, persönlich nach Rotenburg zu kommen. Heiderich reagierte damit auch auf Vorwürfe aus den Reihen der SPD, wonach das Verteidigungsministerium bisher kein Konzept für die zu schließenden Standorte wie Rotenburg habe. Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière habe stets erklärt, dass erst von Februar bis April dieses Jahres die genaue Planung fertiggestellt werden könne, stellt Heiderich klar. „Was die SPD jetzt an Verunsicherung und Verdrehung der Tatsachen vorbringt, hilft weder dem Standort noch der Zukunft der Stadt,“ sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete.
Heiderich erinnert daran, dass sich der frühere Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) nicht um die Verwertung der einst geschlossenen Standorte Sontra und Hessisch Lichtenau gekümmert habe. Deshalb werde er dabei bleiben, die jeweiligen Verantwortlichen nach Rotenburg zu holen, kündigt Heiderich an. Dann könne man die Fakten direkt austauschen und müsse nicht unzutreffende Interpretationen verbreiten. (ach)



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