Bebra. Ihre Päckchen-Pack-Aktion Hoffnungszeichen organisieren die Malteser nun schon zum 20. Mal. Ziele sind auch in diesem Jahr Städte in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in Kroatien. Mit den Weihnachts- und Neujahrspäckchen soll möglichst vielen Kindern in den ehemaligen jugoslawischen Kriegsgebieten das Gefühl gegeben werden, dass sie nicht alleine sind, heißt es in der Pressemitteilung. In der Region leiden viele Menschen auch heute noch große Not.
Die Malteser organisieren die Aktion Hoffnungszeichen von der Sammlung über den Transport bis zur Verteilung selbst. „Deshalb kommt jede Spende an“, versprechen sie.
In umfangreichen Vorbereitungen und aktuellen Recherchen wurden die sozialen Einrichtungen wie Waisenhäuser, Kindergärten, Behinderten- und Blindenheime sowie Krankenhäuser ausgewählt, in denen die Malteser Feiern organisieren und die Päckchen an die Kinder verteilen. Helfer des Technischen Hilfswerks unterstützen sie. Die Helfer arbeiten dabei eng mit den dortigen Sozialämtern und Kirchengemeinden zusammen.
In Kroatien sind Einrichtungen in Drnis, Gracac, Knin, Sinj und Split Ziele der Aktion. Im Kosovo sind die Partner vor Ort die Gemeinde Sveta Katharina in Pec mit einer Niederlassung französischer Vincentinerinnen, das Krankenhaus, die Blindenschule, ein Kindergarten, eine Tageseinrichtung der Organisation Handicap sowie Gemeinden in Klina und Novo Sela. In Bosnien wollen die Malteser 13 Orte anfahren.
Mitmachen kann jeder, der mit Weihnachtspäckchen oder Geldspenden zum Gelingen der Aktion Hoffnungszeichen 2011 beitragen will.
Gebraucht werden in erster Linie Weihnachtspäckchen für Kinder. Natürlich werden auch Geldspenden für Diesel und Ähnliches benötigt, damit die Päckchen ihre Ziele erreichen. Nicht benötigt werden bei dieser Aktion gebrauchte Kleidungsstücke.
Die Päckchen sollten einen Wert von etwa zehn Euro haben. Sie sollten zum Beispiel ein Stofftier, kleines Spielzeug oder Süßigkeiten enthalten –kein Obst und keine losen Kekse. Bei Lebensmitteln sollte nur handelsübliche Ware verschenkt werden. Als Kartons sollten Schuhkartons oder ähnliche verwendet werden, die nicht zu groß sind. Die Organisatoren bitten darum, die Päckchen außen mit einer Inhaltsangabe zu versehen. Ziel der Aktion ist es, den Kindern Freude zu bereiten.
Wer mitmachen will, kann sein Päckchen in Bebra beim Malteser Hilfsdienst, Karlstraße 7a, abgeben oder bei Edith Schäfer, Egerländer Str. 3.
Annahmeschluss ist der 20. November. Vom 6. bis 16. Dezember wird dann der Hoffnungszeichenkonvoi in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in Kroatien unterwegs sein, um die Kinder zu beschenken. (dup)
Kontakt: www.hoffnungszeichen.net und Telefon 06622/ 77 23.



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