Rotenburg. Die Bundeswehr bleibt bis mindestens 2014 in der Alheimer Kaserne in Rotenburg an der Fulda stationiert. Dies teilte das Bundesverteidigungsministerium auf der Konversionskonferenz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Berlin mit.
Die Schwerpunkte der Schließungen von kompletten Standorten wie Rotenburg würden in den Jahren 2014 und 2015 sowie später liegen. Die genauen Schließungstermine sollen im späten Frühjahr dieses Jahres feststehen. Im Oktober 2011 war die Entscheidung gefallen, den Bundeswehr-Standort Rotenburg komplett aufzugeben.
Von der Schließung der Alheimer-Kaserne sind 550 Soldaten und 50 Zivilbeschäftigte betroffen. Die Zukunft des insgesamt 300 Hektar großen Kasernengeländes mit Standortübungsplatz ist noch unklar.
An der Konversionskonferenz für alle betroffenen Standorte hatten der Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, Dr. Karl-Ernst Schmidt (CDU), der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich sowie Rotenburgs künftiger Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) teilgenommen. Bima-Chef Dr. Jürgen Gehb hatte die Konferenz organisiert, um alle Beteiligten frühzeitig an einen Tisch zu bringen. Gehb hatte sich im Januar in Rotenburg persönlich in der Alheimer-Kaserne informiert. (ach)



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