Wichtel-Blick auf die Welt

Isak Kurt Burg hat den ersten Teil der Serie Dörnberg-Geschichten veröffentlicht

Wichtel-Blick auf die Welt

026.01.1226.01.12|Ahne, Espe, Fulda|
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Ahnatal. Der Ritter „Fürchtenichts“ ist ein galanter Mensch. Stets höflich und gepflegt und doch mit der Abenteuerlust eines Kindes präsentiert sich der edle Ritter, der „Recke vom Zauberberg“ genannt wird.

Vorlesestunde für den Wichtel: Isak Kurt Burg hat den ersten Band seiner Serie DörnbergGeschichten veröffentlicht. Foto: Kisling

Vorlesestunde für den Wichtel: Isak Kurt Burg hat den ersten Band seiner Serie DörnbergGeschichten veröffentlicht. Foto: Kisling

So beginnt der erste Teil der Serie DörnbergGeschichten. Der Wahl-Zierenberger Isak Kurt Burg hat seine Passion zu Papier gebracht und sich mit der Mystik der Region beschäftigt. Herausgekommen ist ein fast 70 Seiten fassendes Buch, das den Titel „Der Recke vom Zauberberg“ trägt. Dieser Zauberberg ist dabei keine Fiktion, sondern der Dörnberg.

Von seinem Arbeitszimmer im Ahnataler Yogahaus aus betrachtet Burg die Erhebung täglich und häufig ist er auf Spaziergängen auf und um den Dörnberg anzutreffen. „Dabei kommen mir dann Ideen. Ich sehe einen Gegenstand oder eine Felsformation und interpretiere diese“, erklärt der 62-Jährige.

Vor einem Jahr begann er, Kurzgeschichten über den Dörnberg zu schreiben. Eng verbunden war damit auch die Arbeit als Vorsitzender des Förderkreises Helfensteine.

Dank des Projekts „Wichtelland Helfensteine“ machte sich Burg als „Wichtelpapa“ in der Region einen Namen und wurde immer häufiger auf seine mystischen Geschichten angesprochen. Deshalb entschloss sich der gebürtige Wiesbadener, diese als einzelne Zyklen in Buchform zu veröffentlichen.

Vordergründig sind seine Geschichten spaßig und humorvoll geschrieben. „Ich nenne es eine wichtelige und augenzwinkernde Lebenshilfe“, verrät Burg. Denn die Geschichten sind mehr als nur freie Erfindungen. Sie orientieren sich an den Legenden aus der Zeit des Matriarchats.

„Wenn man sich in die Geschichte vertieft, wird man feststellen, dass die Handlung bis auf die Wurzeln zurückgeht“, meint Burg. Er ist überzeugt, dass die Menschen in der Matriarchatszeit mit der Natur im Einklang standen.

Deshalb geht es Burg darum, auf das menschliche Wesen in Verbindung mit der Natur einzugehen. Dafür hat er einige Legenden aus der Region neu interpretiert und weitergedacht.

Herausgekommen ist ein unterhaltsames Werk, das seinen esern die Geheimnisse der Region ein Stück näher bringt. Kontakt: Isak Burg, Telerfon 0 56 09/4 83 97 40 oder im Internet unter www.dörnberggeschichten.de

Von Tobias Kisling

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