420.04.1020.04.10|Wolfhagen|5 Kommentare
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Für die Hochzeitsfeier seines Bruders ist Jörn Bochmann mit seiner Frau Lena in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu geflogen. Jetzt sitzt das Ehepaar aus Bad Emstal mit 16 weiteren deutschen Hochzeitsgästen in dem asiatischen Land fest.

Jörn und Lena Bochmann aus Bad Emstal sitzen in Nepal fest.
Ihr Schauenburger Reisebüro hat einen nächstmöglichen Rückflug für den 27. April organisiert.
"Wir wollten eigentlich nur vier Tage bleiben", sagt Jörn Bochmann am Telefon. Als seine Frau und er am Donnerstag von London nach Kathmandu flogen, hatten sie vom isländischen Vulkanausbruch gehört – Aber wie viele andere Urlauber auch, glaubte das hessische Ehepaar, dass sich die dicken Wolken innerhalb ein paar Tagen verziehen würden.
Auch privat mussten die Bochmanns einiges schnell umorganisieren: Eine neue Zwischenunterkunft für den daheim gebliebenen Familienhund, Wasser für die Blumen und Leerung des überquellenden Briefkastens.
Obwohl inzwischen ein paar Fluglinien deutsche Urlauber aus dem Ausland zurückholen, glaubt Bochmann nicht an eine schnelle Heimkehr: "Auch wenn wir neue Tickets für 1700 Euro bei den jetzt fliegenden Airlines kaufen wollten: An die Flüge kommt man zurzeit gar nicht ran. Die müssen erst ihre eigenen Gäste zurückfliegen", stellt Bochmann fest.
Trotz des unerwarteten Ärgers bleibt Bochmann ruhig. Er surft viel im Internet, beobachtet die aktuelle Nachrichtenlage und schaut, ob es vielleicht doch noch irgendwo einen Weg gibt, früher in die nordhessische Heimat zurückzukehren. (hhg)
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