Baunatal. Minus 16 Grad - die Kälte kostet VW in Baunatal richtig viel Geld. 65 000 Euro gibt das Unternehmen nur in Baunatal täglich mehr an Heizkosten aus als an einem Wintertag mit null Grad.
Das berichtet VW-Sprecher Rudi Stassek auf Anfrage. 15 000 Mitarbeiter wollen es in den riesigen Werkshallen und im Original-Teile-Center (OTC) schließlich wohlig warm haben.
150 000 Euro Heizkosten schlagen in dieser kalten Zeit täglich bei VW zu Buche. Gezahlt wird an die eigene Kraftwerk GmbH. An anderer Stelle profitiert der Autobauer ein wenig von den Minusgraden. Schließlich beliefert das Kraftwerk Teile der Baunataler Innenstadt mit Fernwärme. Laut Stassek werden aktuell 60 Prozent mehr Wärmeenergie abgenommen.
Geheizt wird im VW-Werk mit Erdgas. „Das ist im Blick auf Emissionen das günstigste, was auf dem Markt ist“, sagt Stassek. Für Notfälle hält der Autobauer in großen Tanks eine Ölreserve bereit. Zwei Millionen Liter stehen für eine Übergangszeit zur Verfügung. 1,8 Millionen Quadratmeter Hallenfläche müssen im VW-Werk und im benachbarten OTC beheizt werden. Das entspricht einem Gelände mit 251 Fußballfeldern.
Von Sven Kühling
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