Herstelle/Bad Karlshafen. Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe wurden am Samstagmittag die Freiwilligen Feuerwehren aus Helmarshausen und Bad Karlshafen ins westfälische Herstelle gerufen. Mitten im Ortskern stand dort ein Fachwerkhaus in Flammen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Helmarshausen war ein Innenangriff bereits nicht mehr möglich. Der Brand musste mit mehreren C- und B- Rohren sowie über die Drehleiter der Feuerwehr Beverungen im Außenangriff bekämpft. Dabei übernahmen die beiden hessischen Wehren den Brandabschnitt auf der Rückseite des Hauses.
Ein Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Helmarshausen stellte an der nahen Weser die Wasserversorgung sicher. Außerdem wurden mehrere Atemschutztrupps gestellt, die im Innenangriff aber nicht mehr eingesetzt werden konnten.
Für die Einsatzkräfte waren die eisigen Temperaturen nicht unproblematisch: das Wasser in sämtlichen Pumpen und Schläuchen musste in Bewegung gehalten werden, damit die Leitungen nicht einfroren.
Gegen 14.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Helmarshausen und Bad Karlshafen aus dem Einsatz herausgelöst. Die Feuerwehren der Stadt Beverungen blieben weiter vor Ort. Am Haus entstand vermutlich Totalschaden, ein Übergreifen auf die direkt angrenzenden Gebäude konnte aber verhindert werden.
Bereits am Freitag, 3. Februar, wurden die Feuerwehren aus Helmarshausen und Karlshafen am Vormittag zu einem Heckenbrand in der Brückenstraße in Bad Karlshafen gerufen, der aber schnell gelöscht werden konnte. (zmd)



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