Jahrelang war in Hofgeismar an konstruktive Kommunalpolitik nicht zu denken. Zu sehr beharkten sich die Fraktionen im Stadtparlament untereinander. Nun scheint eine neue Phase des Miteinander anzubrechen.
Fast ist es schon ein wenig unheimlich, was sich derzeit in der Hofgeismarer Kommunalpolitik abspielt. Sollte künftig tatsächlich konstruktive Zusammenarbeit das Handeln bestimmen? Sollte tatsächlich der unsägliche Zank der Vergangenheit angehören, wenn es darum geht, die Stadt weiter zu entwickeln? Wohlfeile Versprechungen gab es schon viele. Allein an der Umsetzung scheiterte es bisher immer.
Nun aber hat es den Anschein, als würden sich vor allem die beiden großen Fraktionen von SPD und CDU zusammenraufen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Jüngste Beispiele: Die Zukunft des Petriviertels und die Umgestaltung des Hümmer Bahnhofes. Trotz einer nicht hundertprozentigen Übereinstimmung, werden die Projekte nicht zerredet, sondern man sucht nach Gemeinsamkeiten, um etwas zu bewegen.
Die Menschen in Hofgeismarer werden es zufrieden zur Kenntnis nehmen. Sie haben lange genug darauf gewartet, dass sich in der Stadt endlich etwas bewegt. kil@hna.de



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