Deisel. Beim Versuch, seinen Hund aus der Diemel zu retten, ist am Mittwochnachmittag ein 58-jähriger Mann aus Trendelburg im Uferschlamm steckengeblieben und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann überstand das Abenteuer unverletzt, aber stark unterkühlt.
Der Mann war nach Angaben der Polizeistation Hofgeismar mit seinem Hund im Bereich der Anglerhütte an der Diemelbrücke spazieren gegangen. Dort sprang sein kleiner Hund ins Wasser und kam wegen des steilen Ufers zunächst nicht mehr selbst heraus.
Darauf stieg der Mann gegen 14.30 Uhr die zwei Meter hohe Böschung zur Diemel hinab, kam dann aber selbst nicht mehr aus dem Fluss frei.
Geistesgegenwärtig rief der Mann mit seinem Mobiltelefon per Notruf 112 die Feuerwehr an. Die Feuerwehrmänner holten den Mann dann mit Hilfe einer Leiter aus dem Wasser, schilderte Heiko Nadler, stellvertretender Wehrführer der Deiseler Wehr. Bis zur Rettung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren Deisel, Langenthal, Trendelburg und Sielen, harrte der Mann im Fluss stehend und an einen Ast geklammert aus.
„Er hat großes Glück gehabt, dass alles schnell ging. Bei den Temperaturen ist die Gefahr einer Unterkühlung groß“, sagte Rettungsassistent Michael Schindler.
Der herbeigerufene Rettungshubschrauber konnte ohne Patienten wieder abfliegen.
Der Hund kam unterdessen aus eigener Kraft wieder aus dem Wasser, berichtete die Polizei auf Nachfrage. Weder das Tier noch der Mann mussten ärztlich behandelt werden, hieß es. Der Mann wurde von Rettungssanitätern nach Haus gebracht und dort gleich mit einem heißen Bad versorgt.



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