Lohfelden. Entsetzt steht Fritz Scholl neben seinem Gartenzaun an der Ochshäuser Dorfstraße in Lohfelden. Der wurde am Montag bei einem Verkehrsunfall zum wiederholten Mal stark beschädigt.
Ein Fahrer aus Lohfelden war nach der Rechtskurve mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und über den Gehweg in den Garten des 69-jährigen Rentners gefahren. Dabei sind der Maschendrahtzaun und mehrere Pfosten auf zehn Metern Breite in Mitleidenschaft gezogen worden.
„Es reicht mir wirklich“, sagt Fritz Scholl, der sich jetzt wieder mit der Versicherung wegen der Reparatur des grünen Zauns und der Pfosten auseinandersetzen muss. Mehr als 20-mal seien Autofahrer schon bei ihm im Garten gelandet, berichtete der Rentner. Spuren an den Bäumen belegen es. Fritz Scholl führt die hohe Unfallquote auch auf die schlechte Fahrbahnmarkierung der Ochshäuser Dorfstraße zurück. Das verleite zum wilden Fahren. Es sei nicht zu begreifen, so Scholl weiter, dass die vom Straßenverkehrsamt mehrfach angekündigten Markierungsarbeiten immer noch auf sich warten ließen. Sobald es das Wetter zulasse, sollten die Arbeiten von der zuständigen Straßenmeisterei Espenau erledigt werden, hieß es im vergangenen Herbst – doch passiert ist noch immer nichts.
Der verärgerte Anwohner fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h und Kontrollen der Ordnungsbehörde. Das sei man auch den Fußgängern schuldig, die an dieser Stelle in hohem Maß gefährdet seien, sagt Fritz Scholl. (ppw)



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