106.04.1006.04.10|Wolfhagen|
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Wolfhagen. Soul ist zwar keine Frage wuchtiger Bläsersätze und treibender Rhythmussektionen - doch den Tiefgang dieser Spielart schwarzer Musik kann eine Band durchaus stützen. Genau das will Stefan Gwildis am Freitag, 21. Mai, im Wolfhager Kulturzelt zeigen - dort wo er zuletzt 2009 in ganz kleiner Besetzung genau das Gegenteil unter Beweis stellte. Diesmal kommt der Priester des Soul also mit großer Kapelle - satter Sound ist angesagt.

Geht auf Tuchfühlung mit dem Publikum: Stefan Gwildis kommt diesmal mit Band ins Kulturzelt. Archivfoto: Norbert Müller
Die Gwildis-Fans - der ganz harte und zahlenmäßig nicht gerade kleine Kern reist dem Hanseaten aus der ganzen Bundesrepublik zu seinen Konzerten hinterher - werden im Teichwiesenzelt auf einer Ebene mit ihrem Star stehen und mit ihm fast auf Tuchfühlung gehen können: Das Zelt ist unbestuhlt, auch die Tribüne wird zum Konzert ausgebaut.
Das stört den Mann mit der sexy Reibeisenstimme eigenen Aussagen zufolge aber nicht - ganz im Gegenteil. Die Nähe wird Gwildis anfeuern zu höchstem Einsatz bei den Songs, die wie immer bestimmt werden von seinen einprägsamen Interpretationen von Soul-Klassikern mit neuen deutschen Texten und überzeugenden Eigenkompositionen, die er auch im aktuellen Programm, schlicht „Live 2010“ genannt, präsentieren wird. (bic) Termin: Stefan Gwildis, „Live 2010, 21. Mai, 20 Uhr, Kulturzelt Wolfhagen
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