026.03.1026.03.10|Wolfhagen|
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Wolfhagen. Wir leben in der absoluten Zweidimensionalität. Alles ist nur noch hoch und breit, flimmert und macht krach. Behauptet Hans Werner Olm - und widmet sich deshalb im Wolfhager Kulturzelt am Samstag, 15. Mai, der dritten Dimension, dem absurden Tiefgang.

Widmet sich dem absurden Tiefgang: Hans Werner Olm lässt es am 15. Mai im Kulturzelt knallen. Foto: nh
Irgendwann, so die Olm’sche These, hat es mal tierisch laut gerummst, und dann war alles da, die Menschheit und alles drum herum. Gefühlte Lichtjahre später soll es aber noch ein Phänomen im Universum gegeben haben, das die hiesige Spezies prägte und erleuchtete - den Olm-Knall.
Unter diesem Motto ist der Kabarettist mit den eher deftigen Formulierungen auf Tour und will, weil er die Wolfhager bei wiederholten Besuchen so lieb gewonnen hat, wenigstens diejenigen vor dem Plumps ins schwarze Loch retten, die den Weg ins Teichwiesenzelt finden. Olm, der sich der Rückbesinnung auf die existenziellen Fragen nach der Entstehung und dem Sinn von Raum, Zeitgeist und Selbsterkenntnis mit ebenso scharfsinniger wie böser Manier widmet, wird im Publikum Zweifel wecken, ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist und sich im DVD-Testlauf außerirdischer Supermächte dreht. (bic) Termin: Hans Werner Olm, „Der Olm-Knall“, Samstag, 15. Mai, 20 Uhr, Kulturzelt, Teichwiesen, Wolfhagen
www.kulturzelt.de
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