1623.08.1023.08.10|Wolfhagen|2 Kommentare
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Wolfhagen. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) fordert einen „naturverträglichen Ausbau des regenerativen Energieträgers“.
„Der Erhalt der biologischen Vielfalt und der Ausbau erneuerbarer Energien sind gleichrangige Ziele einer nachhaltigen Entwicklung Hessens“, so der Nabu-Landesgeschäftsführer Hartmut Mai. Neben Vorranggebieten für Windkraft müsse es deshalb auch Vorranggebiete für den Erhalt der heimischen Natur geben.
Der Klimaschutz und die Beendigung der „Risikotechnologie Atomkraft“ erforderten eine Energiewende, so Mai. Wenn das Land Hessen den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozent steigern wolle, werde es ohne eine Verdoppelung oder Verdreifachung der bisher errichteten 600 hessischen Windkraftanlagen nicht gehen. Es komme aber darauf an, den Ausbau der Windkraft naturverträglich zu gestalten.
Mai: „Es kann nicht sein, dass Windkraftanlagen vermehrt in Gebieten aufgestellt werden, die überregional für den Schutz von Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermäusen von großer Bedeutung sind.“ Als Beispiele für „Fehlplanungen im Bereich der Windenergie“ nennt Mai unter anderem Windkraftanlagen bei Wolfhagen. Der Rödeser Berg, auf dem fünf Großanlagen geplant sind, müsse wegen seiner überregionalen Bedeutung für den Rotmilan „freigehalten“ werden. (awe)
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