1019.05.1019.05.10|Wolfhagen|
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Wolfhagen. Schlechtes Wetter, gute Arbeit. So lassen sich zurzeit die Verhältnisse hinter den Kulissen des Kulturzeltes zusammenfassend beschreiben.

Lassen sich auch bei Regen nicht die gute Stimmung nehmen: Christian Peschinger (links) und Dirk Hoffmann. Foto: Hempel
Wie die Vorbereitung eines solchen Festivals liegen auch die Anstrengungen der laufenden Organisation im Verborgenen. Im Kulturzelt sorgt ein Team aus etwa 25 Frauen und Männern dafür, dass das Programm wie geplant vonstatten gehen kann.
Zwischen 10 und 11 Uhr vormittags treffe man sich, erklärt Dirk Hoffmann, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des Kulturzeltes Wolfhagen. Dann werde die Arbeit aufgeteilt.
Sie haben viel zu tun: in der Gastronomie muss gerechnet werden, wieviel am Abend voraussichtlich gebraucht wird. Stühle müssen aufgestellt und die Technik vorbereitet werden. Bei der Herrichtung der Bühne sind die Mitarbeiter angewiesen, die jeweiligen Vorgaben der Agenturen umzusetzen. Nachts wird das Gelände von einem professionellen Sicherheitsdienst überwacht.
Obwohl das Wetter in diesen Tagen nicht hält, was man sich vom Wonnemonat Mai eigentlich verspricht, ist auf jeden Fall die Stimmung bei der Arbeit freundlich bis heiter. „Die Stimmung im Team ist gut und die lassen wir uns vom Wetter nicht vermiesen“, meint Christian Peschinger. Mädchen für alles sei er, und von Anfang an dabei. Das sind nunmehr 16 Jahre.
Größtenteils besteht die Gruppe seit Jahren aus denselben Leuten, gelegentlich gibt es auch Praktikanten. „Da wir uns schon sehr lange kennen, sind wir alle miteinander befreundet und arbeiten stark Hand in Hand zusammen“, erklärt Peschinger. Diese Freundschaft sei – neben der Möglichkeit, ein gutes Kulturprogramm nach Wolfhagen zu bringen – ein Grund, weshalb er jedes Jahr aufs Neue wieder mitmache.
Von Claudia Hempel
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