Bad Wildungen. Klaus-Dieter Dingel leidet unter der Lungenkrankheit COPD und ist seit einiger Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen.
Seine gesundheitlichen Probleme begannen vor etwa sechs Jahren. Einem Herzinfarkt folgten weitere ein chronisch erhöhter Blutzuckerwert, Nervenlähmungen und mittlerweile Nierenfunktionsprobleme.
„Ich brauche rund um die Uhr Flüssigsauerstoff zum Atmen und sitze jetzt fest im Rollstuhl. Täglich werde ich aufgrund meiner Krankheiten mit Problemen von schwerstbehinderten Menschen konfrontiert. Darum werde ich eine Selbsthilfegruppe für mobilitätseingeschränkte Menschen in Bad Wildungen und Umgebung gründen“, kündigt der pensionierte Radio- und Fernsehtechnikermeister aus der Bad Wildunger Altstadt an. Unter dem Dach des in 2001 gegründeten Vereins Mobil mit Behinderung soll die Bad Wildunger Selbsthilfegruppe künftig agieren.
„Es geht um den Mobilitätserhalt und die Unterstützung von Menschen mit Körperbehinderungen sowie um Eltern körperlich und geistig behinderter Kinder“, erläutert der Initiator der geplanten Gruppe.
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