Bad Wildungen: Fünf Kreisel in drei Jahren

Nach der Frostperiode 2011 sollen die Bauarbeiten am Wäschebachkreisel beginnen

Bad Wildungen: Fünf Kreisel in drei Jahren

204.09.1004.09.10|Korbach/ Waldeck|2 Kommentare
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Bad Wildungen. Fünf Kreisel sollen in den nächsten drei Jahren in Bad Wildungen entstehen. Kreisel an den vier wichtigsten Knotenpunkten sollen künftig für einen reibungslosen Ablauf des Verkehrs sorgen, der dann - ausgenommen des Abschnittes zwischen Brunnenstraße und Eselspfad am Abzweig Stresemannstraße - im Gegenverkehr befahren werden kann.

Und schon in etwa einem halben Jahr beginnen die Arbeiten am ersten Kreisel an der Wäschebachkreuzung. „Wir wollen nach der Frostperiode 2011 zu Potte kommen“, sagt Bürgermeister Volker Zimmermann. Zwar hänge der Ablauf der Bauarbeiten immer auch mit den Bewilligungsbescheiden - also damit, ob und wann das Geld fließt - zusammen, doch gebe es bereits einen Plan für die Umgestaltung.

Läuft alles nach diesem Plan, dann soll im Spätsommer der Kreisel an der Wäschebachkreuzung fertig sein. Zimmermann macht deutlich, dass es während der Umbauarbeiten auch zu „erheblichen Verkehrsbehinderungen und -einschränkungen“ kommen werde. Ablauf der Arbeiten Noch in diesem Jahr soll die Umdrehung der Verkehrsführung im Kaiserlindenparkdeck stattfinden.

Und im Spätsommer 2011 starten die Bauarbeiten am Kreisel Lindentor. „Bis Weihnachten wollen wir da fertig sein“, sagt Angelika Seifert vom Stadtbauamt. Nach dem Wintermonaten gehe es dann 2012 mit der Bahnhofstraße weiter. Ebenfalls 2012 soll es an die Neugestaltung des so genannten Scharniers zwischen Altstadt und Kurviertel gehen. Die Arbeiten an der Laustraße stehen dann von Februar 2013 bis Juni 2013 an. Und der Kreisverkehr Stresemannstraße soll im Sommer 2013 beginnen und bis zum Herbst abgeschlossen sei. „So sieht der Ablaufplan derzeit aus, aber es kann immer zu Verschiebungen kommen“, sagt Seifert.

Klar sei, dass es große Baustellen seien und diese auch Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer nach sich ziehen. „Man wird Umwege in Kauf nehmen müssen“, fügt sie an. Doch werde man dadurch das Verkehrssystem der Stadt und auch die Umgestaltung der aktiven Kernbereiche „auf die Reihe bekommen“, ergänzt Bürgermeister Volker Zimmermann. Denn es entstehe „ein ausgeklügeltes System“.

Das allerdings nur dann funktioniere, wenn die Einbahnstraßenregelungen aufgehoben würden und gegenläufiger Verkehr stattfinde. Weitere Vorteile macht der Rathauschef zudem aus: „Wir erhalten mit dem Lindentorkreisel einen schönen, zweiten und wichtigen Zugang zur Altstadt. Außerdem könne man dort, wo die Kreisel entstehen, auf die Ampeln in den Kreuzungsbereichen verzichten. „Ein großer Vorteil, denn Ampeln sind ein teurer Spaß.“ (may)

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