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Neues Netzwerk soll die Versorgung chronischer Wunden verbessern

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Frankenberg. Es kann ganz schnell gehen: Man stößt mit den Krampfadern irgendwo an und merkt nichts. Kurze Zeit später stellt man fest, dass die Gefäße geplatzt sind. Das Ergebnis ist im schlimmsten Fall ein offenes Bein – das häufigste Beispiel für eine chronische Wunde.

© Maier

Experten für chronische Wunden in einer nachgestellten Arbeitsszene: (von links) Ida Verheyen-Cronau (ICW), Bianca Eitzenhöfer und Wolfgang Müller-Garthe (Wundexperten Kreiskrankenhaus Frankenberg) sowie Frank Weinmann, der Initiator Wund AG Ederbergland.  

Um Patienten mit solchen Verletzungen besser helfen zu können, initiierte Frank Weinmann die Wund AG Ederbergland. Weinmann hat sich als Pflegetherapeut auf chronische Wunden spezialisiert. Die im Alltag oft unzureichende Behandlung dieses Leidens veranlasste ihn zu der Gründung der AG, die die Behandlung im ganzen Landkreis verbessern soll.

„Es ist ein Netzwerk für alle Behandelnden, die mit chronischen Wunden zu tun haben“, beschreibt Weinmann seine Idee. Alle Beteiligten sollen so eine Möglichkeit bekommen, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen. „Es fehlt an der Basis an Fachwissen“, beschreibt Weinmann den oft unzureichenden kollegialen Austausch. Jemand, der in einem Krankenhaus arbeite, könne schnell mal die Kollegen zu Rate ziehen.

Für jemanden, der allein in einer Praxis behandelt, sei es schon schwieriger, einen Rat zu bekommen. Hier soll die Wund AG Abhilfe schaffen. Als langfristiges Ziel ist auch die Beteiligung von Privatpersonen, die etwa Angehörige mit chronischen Wunden pflegen, gedacht.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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