Frankenberg. Diese Gerichtsverhandlung versprach interessant zu werden: Ein 21-Jähriger war im vergangenen Oktober mit einem Schlepper von Medebach nach Frankenberg gefahren, um bei McDonald’s zu essen.
Allerdings war dabei angetrunken und ohne Führerschein unterwegs. „Ärger statt Burger“, hatte die HNA damals geschrieben.
Zum Prozess am Dienstag am Frankenberger Amtsgericht kam der junge Mann nun nicht. Dafür aber seine Eltern mit der Begründung: „Er hat Durchfall!“ - „Aber warum haben Sie denn dann nicht angerufen?“, fragte Richterin Andrea Hülshorst. „Wir haben kein Telefon“, antwortete die Mutter.
Ein von der Richterin verlangtes Attest für das Fernbleiben des Sohnes hatte die Mutter nicht. „Er hat sich im Zimmer eingeschlossen und kommt nicht runter“, berichtete die Frau.
Jetzt muss er wohl rauskommen: Der 21-Jährige braucht ein ärztliches Attest, damit sein Fernbleiben als entschuldigt gilt. Ansonsten droht ihm ein Strafbefehl. (jpa)



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