027.04.1027.04.10|Frankenberg|
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Battenberg. Mit ihrer konservativen Strategie („Sicherheit vor Risiko“) fährt die kleine, aber feine Sparkasse Batterberg weiterhin recht erfolgreich durch die Wirtschaftskrise. Die Bilanzsumme ist im vergangenen Jahr zwar um 8 auf 179,3 Millionen Euro gesunken.
Das Betriebsergebnis hat sich jedoch im Jahr 2009 um 200 000 auf 1,6 Millionen Euro verbessert. Diese Zahlen nannten die beiden Vorstandsmitglieder Gert Gläser und Reinhold Clemens am Dienstag in der Bilanz-Pressekonferenz.
Die leicht gesunkenen Umsatzzahlen erklärt Vorstandssprecher Gert Gläser so: „Wir haben das Wertpapiergeschäft von Banken untereinander abschmelzen lassen. Das Kundengeschäft bewegt sich dagegen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Wir stärken erstmal das Eigenkapital.“
Sparkassenkunden investierten inzwischen wieder mehr in Wertpapiere. „Die Angst ist weg. Die Leute gehen wieder mehr ins Risiko“, sagte Reinhold Clemens.
Der Bereich Hausbau/Hausfinanzierung sei beinahe zum Erliegen gekommen, berichteten Gert Gläser und Reinhold Clemens. Wer heute ein Haus verkaufen wolle, müsse Verluste in Kauf nehmen. „Die Immobilienpreise sind im Keller“, sagte Gert Gläser.
Positiv habe sich auf die Bilanz ausgewirkt, dass viele Hausbesitzer neue Energien nutzen wollen und Fotovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren ließen. Der Bereich Fotovoltaik schlug im Jahr 2009 in einem „kleinteiligen Geschäft“ (Gläser) mit insgesamt 1,5 Millionen Euro zu Buche. (off)
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