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Batterie aufladen: Elektro-Sportwagen Tesla zum Zwischenstopp bei Jürgen Hartwig

Batterie aufladen: Elektro-Sportwagen Tesla zum Zwischenstopp bei Jürgen Hartwig

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Lelbach. Bis zu 400 Kilometer schafft der Tesla Roadster, ohne seine Batterie nachladen zu müssen. „Dies ist eine beachtliche Leistung für ein Elektrofahrzeug“, sagt Udo Werges, der Fahrer des Tesla. Der Tesla beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in unter vier Sekunden und kostet etwa 100 000 Euro. Werges: „Im Vergleich mit anderen Sportwagen ist dies ein normaler Anschaffungspreis. Die laufenden Kosten sind jedoch wesentlich geringer, da weder Öl noch Benzin verbraucht wird.“

Überwältigende Leistung: (von links nach rechts) Udo Werges, Jürgen Hartwig und Stefan Kieweg betrachten die Batterie.

Überwältigende Leistung: (von links nach rechts) Udo Werges, Jürgen Hartwig und Stefan Kieweg betrachten die Batterie.

Mit dem Tesla legte Werges jetzt in Lelbach eine Rast ein, um seine Batterie nachzuladen. Jürgen Hartwig, Besitzer der Elektrotankstelle in Lelbach, freute sich besonders, dass der Tesla Roadster bei ihm zum Nachladen Halt machte. „Der Tesla ist bereits ein Imageträger für große Firmen, die im Bereich regenerativer Energien arbeiten“, sagte Hartwig.

Jürgen Hartwig berichtet, dass die langen Nachladezeiten für die Batterien der Elektrofahrzeuge immer noch einen großen Nachteil darstellen. Ladezeiten von sechs bis acht Stunden seien für eine Vollladung nötig. Bei einer Schnellladung verringere sich die Ladezeit jedoch auf bis zu zwei Stunden. Der ambitionierte Fahrer von Elektroautos: „Künftig werden Schnellladungen in rund 20 Minuten möglich sein.“ In Nordhessen wurden bereits 36 Ladestationen gebaut oder sind kurz vor der Fertigstellung. Diese infrastrukturelle Verbesserung zeigt sich auch im Kreis Waldeck-Frankenberg.

Stefan Kieweg von der EWF-Kundenberatung sagte, dass in den Städten Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg Ladestationen gebaut wurden, die alle eine Schnellladung mit 32 Ampere ermöglichen, sofern die Fahrzeuge die technischen Voraussetzungen haben.

Leihweise Elektroauto fahren

Kieweg sagte weiter: „Wir bieten im Landkreis einige Elektroautos der Marke Stromos zum Verleih an. So können beispielsweise Camper umweltfreundlich unsere Ferienregion erkunden.“ Der Stromos hat eine maximale Leistung von 56 kW und schafft damit bis zu 130 Stundenkilometer. Die Reichweite beträgt über 100 Kilometer.

Gut für Kurzfahrten

„Elektrofahrzeuge bieten sich besonders für kurze Fahrten, wie die Fahrt zum Arbeitsplatz, an“, sagt Hartwig. „Am Arbeitsplatz und zu Hause können die Fahrzeuge über eine 230 Volt Haushaltssteckdose mit 16 Ampere geladen werden.“ Hartwig, Kieweg und Werges sind begeisterte Fahrer von Elektroautos. „Die Fahrzeuge sind sehr leise, verbrauchen keine endlichen Ressourcen und entlasten die Umwelt. Sie stehen für Mobilität ohne Komfortverlust“, betonte Hartwig.

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