Diemelstadt. Ein Volksvertreter – nicht mehr und nicht weniger: Als solcher trete er an, sagte Diemelstadts neuer Bürgermeister Elmar Schröder, und als solcher sei er den Interessen des Volkes verpflichtet und werde die Meinungen und Ängste der Menschen ernst nehmen.
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Diese Meldung wurde am 4.2. um 18.30 Uhr aktualisiert
Es war eine verbindende Rede, mit der Schröder Freitagabend bei seiner Amtseinführung vor die Gäste trat, und sie wurde mit viel Applaus belohnt.
Es gelte nun, Worten Taten folgen zu lassen und Wahlprogramme und Versprechen umzusetzen, unterstrich der neue Rathaus-Chef, von Landrat Dr. Kubat als neuer „Kapitän“ bezeichnet. Die Belebung des Ortskerns, eine sinnvolle Nutzung des Schlosses, die Themen familienfreundliche Stadt, innovative Wirtschaftspolitik und erneuerbare Energien, eine Verbesserung der Infrastruktur sowie die Förderung des Bürger-Engagements: All das nannte Schröder als Punkte, die er mit seinem „Strategischen Zukunftsprogramm“ nun angehen wolle.
Bürger einbeziehen
„Sicher ist: Auf uns wartet eine Menge Arbeit und es wird nicht einfach“, sagte der 44-Jährige. Doch gemeinsam werde man fair um Lösungen ringen, umfassend informieren, die Bürger einbeziehen und erfolgreich zusammenarbeiten. Vieles habe sein Vorgänger Rolf Emde bereits auf den Weg gebracht, betonte Schröder: Er habe die Stadt 18 Jahre lang „hervorragend“ geführt und weiterentwickelt und könne stolz und zufrieden sein.
Stolz und zufrieden – das war Rolf Emde wirklich: „Es war mir eine große Ehre, so lange Bürgermeister gewesen zu sein“, sagte der 64-Jährige in seiner Abschiedsrede. Er warf einen letzten Blick zurück auf 18 Jahre und zog eine positive Bilanz. Viel sei bewegt worden und viel erreicht. Dass er fehlen wird, wie es ihm seine drei Nordwaldecker Amtskollegen versicherten, wurde auch an diesem Abend deutlich: Im Stehen spendeten die Gäste lange Beifall, und voller Lob und Dank waren die Worte der Redner.
Besonders bewegt war Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Behrens, mit dem Emde die ganzen 18 Jahre eng zusammengearbeitet hatte: Er zählte die vielen Projekte aus der Amtszeit auf, betonte die solide Haushaltspolitik, vergaß auch nicht, Emdes Ehefrau Ulrike zu danken und machte klar: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein: Du hast diesen Gedanken gelebt.“
Von Kathrin Lerner



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