Geo-Union verleiht der grenzüberschreitenden Geopark Grenzwelten die nationale Anerkennung

Geo-Union verleiht der grenzüberschreitenden Einrichtung die nationale Anerkennung

Geopark Grenzwelten ist jetzt amtlich

029.01.1029.01.10|Korbach/ Waldeck|
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Waldeck-Frankenberg. Mit der Verleihung des Gütesiegels „Nationaler Geopark“ durch die Geo-Union und die Unterzeichnung der Geopark-Charta ist es nun amtlich: Der Geopark Grenzwelten ist der zweite zertifizierte Geopark in Hessen und der 13. in Deutschland.

Das Besondere: Die etwa 3700 Quadratmeter große Gebietskulisse umfasst Waldeck-Frankenberg und Teile der hessischen Kreise Schwalm-Eder, Kassel und Marburg-Biedenkopf sowie des nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreises. Prof. Dr. Rolf Emmermann, Präsident der Geo-Union, überreichte die Anerkennungsurkunde am Freitagnachmittag an Dr. Reinhard Kubat, den Landrat des Träger-Kreises Waldeck-Frankenberg. Als Meilenstein lobte Eva Kühne-Hörmann, Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, die Kreis- und Landesgrenzen übergreifende Kooperation. "Der Geopark Grenzwelten gibt der Region ein Markenzeichen", betonte die Ministerin im Korbacher Wolfgang-Bonhage-Museum. Landrat Dr. Kubat umriss die Motivation und Zielsetzung, die mit der nationalen Anerkennung verbunden ist: „Wir möchten als Träger gemeinsam mit unseren Partnern den regionalen Tourismus weiter forcieren.

Insbesondere den Bereich Naturtourismus wollen wir gezielt weiter entwickeln und versprechen uns durch das Zertifikat eine spürbare und nachhaltige Stärkung.“ Träger des Geoparks ist der Kreis Waldeck-Frankenberg, der mit den beteiligten Kommunen sowie den fünf in der Region agierenden Leader-Foren Partnerschaftsverträge abgeschlossen hat. Für den Betrieb des Geopark-Projektbüros in Korbach stellt der Kreis jährlich 40 000 Euro bereit.

Infrastrukturmaßnahmen werden von den Geopark-Partnern finanziert und umgesetzt. Bereits vorhandene Einrichtungen wie Besucherbergwerke oder Museen sind konzeptionell integriert. Das Geopark-Leitmotto „GrenzWelten - WeltenGrenzen“ nimmt die vielfältigen geologischen, naturräumlichen und kulturhistorischen Grenz-Situationen in der Region auf. Sie sind Charakteristikum und Alleinstellungsmerkmal. Konzeptionell ist der Park in zehn thematische und räumliche Schwerpunkte gegliedert. I

m Oktober 2009 wurde eine vorläufige zentrale Informationsstelle im Korbacher Wolfgang Bonhage-Museum eröffnet. In diesem Jahr ist die Ausweisung von regionalen Themenwegen unter dem Titel „BergbauWelten“ geplant. (aha)

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