Bad Wildungen. Um den Verkauf des Kurhauses werde sich „intensiv gekümmert.“ Das sagt Bürgermeister Volker Zimmermann. Gespräche mit möglichen Kaufinteressenten würden geführt, jedoch unter einer Bedingung: „Der Saalbereich muss für Veranstaltungen erhalten bleiben.“
Für die Unterhaltung des wegen baulicher- und brandschutztechnischer Mängel geschlossenen Kurhauses bezahlt die Stadt jährlich 300 000 Euro. „Das ist sehr viel Geld. Die damalige Staatsbad- und Übernahme der Bad Reinhardsquelle vom Land, hat uns einen gewaltigen Berg an Immobilienkosten beschert. Das war kein gutes Geschäft“, sagt Volker Zimmermann.
Zudem hätte die Sanierung der Wandelhalle letztendlich den „Tod des Kurhauses“ bedeutet, wenngleich diese Tatsache nach Aussage des Verwaltungschefs nicht in Stein gemeißelt sei. Um Kosten zu sparen, soll die Bad Reinhardsquelle und die Staatsbad GmbH zusammengeführt werden. „Dafür müssten wir die kleinen Geschäftsanteile des Landes ablösen.“
Um sehr viel Geld geht es auch bei der Freizeitanlage Heloponte. Der komplette Hallenbadbereich ist ein Sanierungsfall. Die Kostenschätzungen dafür belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Wegen möglicher Zuschüsse würden derzeit mit Vertretern der Landesregierung Gespräche geführt. „Das Heloponte soll unbedingt als Familien- und Sportbad erhalten bleiben. Darum reden wir auch mit der EWF über eine mögliche Betreiberübernahme“, sagt Zimmermann.



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