Warburg. Mit Phantombildern sucht die Polizei jetzt nach den drei Männern, die am Donnerstag den Bischof der syrisch-orthodoxem Kirche im Warburger Kloster überfallen und ausgeraubt haben.

Der Bischof war dabei erheblich verletzt worden. Die drei Männer hatte eine normale Figur und waren etwa 175 Zentimeter groß. Der Fahrer des Fluchtwagens hatte helle, kurze Haare und trug eine dunkle Jacke. Ein Beifahrer hatte die Kapuze eines Shirts über den Kopf gezogen und trug eine grüne Jacke über dem Shirt, der Dritte war dunkel gekleidet.
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Die Polizei hatte eine Passantin als Zeugin ermittelt, die Angaben zu den Tatverdächtigen und einem möglichen Fluchtfahrzeug machen konnte. Danach wurde zum Tatzeitpunkt im Bereich des Klosters ein geparkter, dunkler Pkw, Mercedes Benz, mit Wiesbadener (WI) Kennzeichen gesehen. Vermutlich war der Mercedes älteren Baujahres, denn er hatte nach Beschreibung der Zeugin noch eine eckige Form und matten Lack. Gegen 6.45 beobachtete eine weitere Zeugin, wie drei Männer die Klostertreppen hinunter zu dem abgestellten Mercedes gingen.

Die Kripo bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt: Wer hat in den Nacht- oder frühen Morgenstunden im Bereich des Klosters/der Klosterstraße, den abgestellten Wagen und die drei Männer gesehen oder kann sonst Angaben zu den Personen oder dem Mercedes machen? Hinweise bitte an die Polizei in Höxter, 05271 / 9620.
Die Täter hatten gegen 5 Uhr an der verschlossenen Tür des Bischofs in der ersten Etage des Klosters geklopft. Der Geschädigte öffnete, da er davon ausging, dass es sich um Bewohner des Klosters handelte. Er wurde daraufhin sofort bedroht und geschlagen. Das Zimmer wurde durchsucht und unter anderem auch größeren Summe Bargeld aus einer Tasche gestohlen. Zur Höhe der Beute macht die Polizei keine Angaben.

Kurz vor 7 Uhr hörte ein ein Bewohner des syrisch-orthodoxen Klosters Klopfgeräusche aus der ersten Etage des Gebäudes und verständigte die Polizei. Gemeinsam mit der Funkstreife wurde die Tür geöffnet. Im Zimmer wurde der 63-jährige Bischof gefesselt und den Mund zu gebunden gefunden. Er war überfallen worden.
Der Bischof hatte erhebliche Verletzungen erlitten und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Warburg transportiert, wo er stationär behandelt wurde. Lebensgefahr bestand nicht.



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