Waldeck-Frankenberg. Fast zwei Mal am Tag geschehen im Landkreis Unfälle, bei denen die Verursacher verschwinden, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
644-mal musste die Polizei wegen des Verdachts der Unfallflucht im vergangenen Jahr ermitteln, so die vorläufigen Zahlen der Polizei. Bei 73 Unfällen davon wurden Menschen verletzt, sagt Detlef Ückert vom Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg. Der Sachschaden, der den Beamten bei den 644 Fällen bekannt geworden ist, lag bei fast einer Million Euro.
In den vergangenen Jahren ging die Zahl zurück: 2008 ermittelte die Polizei 745-mal wegen des Verdachts der Unfallflucht. 2010 wurden sie noch bei 699 Fällen tätig, Eine Erklärung dafür konnte die Polizei noch nicht finden.
Zum Teil führt Ückert die sinkenden Zahlen darauf zurück, dass längst nicht alle Vorfälle angezeigt werden. Vor allem kleine Parkplatz-Rempler, bei denen es keine Hinweise auf den Verursacher gibt, würden nicht gemeldet. (ber)
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