Bad Arolsen/Volkmarsen/Willingen. Die beiden Nordwaldecker Städte Bad Arolsen und Volkmarsen sowie Willingen im Upland schlüpfen unter den kommunalen Rettungsschirm, den das Land Hessen über insgesamt 106 Kommunen landesweit aufspannen wird.
Mit Hilfe des Programms sollen die hessischen Kommunen mit dem größten Konsolidierungsbedarf von einem Großteil ihrer Schulden entlastet werden. Im Waldecker Land sind es die einzigen drei Kommunen, die den Schutzschirm in Anspruch nehmen.
Die drei Bürgermeister Jürgen van der Horst (Bad Arolsen), Hartmut Linnekugel (Volkmarsen) und Thomas Trachte (Willingen) begrüßen diese Möglichkeit zur teilweisen Entschuldung. Die Initiative des Landes biete eine wichtige Unterstützung des jeweiligen Konsolidierungskurses. Mit den strengen Auflagen bei der Inanspruchnahme des Schutzschirmes sehen sich die Verwaltungschefs in ihrer Haushaltspolitik, die ohnehin eine stabile Haushaltslage als Ziel habe, bestätigt.
Welche Einsparmaßnahmen mit Hilfe des Programms umgesetzt werden, müssen die Kommunen dann selbst festlegen. Den Auftakt zur Debatte sollen zunächst Grundsatzbeschlüsse in den Stadtverordnetenversammlungen bilden, um in Verhandlungen mit dem Land treten zu können. (ler)



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