Waldeck-Frankenberg. 21 Biogas-Anlagen produzieren im Landkreis Waldeck-Frankenberg bereits Strom – sechs weitere werden derzeit gebaut oder geplant. Das berichtete Axel Friese vom Fachdienst Landwirtschaft im Kreistags-Ausschuss.
Dieser befasst sich mit der Frage, wie die bundesweit beschlossene Energiewende weg vom Atomstrom im Landkreis umgesetzt werden kann. Die im Netz der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) benötigte Strommenge kam im Jahr 2010 bereits zu 30 Prozent aus regenerativen Quellen. Im Netz der Frankenberger EGF sind es nur 7,2 Prozent. Diese Zahlen nennt die Kreisverwaltung.
Allerdings wird weniger Strom aus erneuerbaren Quellen nachgefragt, als produziert: Bei der EWF sind dies 20 Prozent, bei der EGF 24 Prozent und bei dem Großkonzern Eon 28,6 Prozent. Diese Zahlen entsprechen dem Anteil an der verkauften Strommenge, der durch entsprechende Naturstrom-Tarife von den Kunden bezogen wird. (emr)
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