1604.02.1004.02.10|Korbach/ Waldeck|4 Kommentare
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Bad Wildungen. Die Besucher der Wandelhalle staunen in diesen Tagen über viele blaue Kunststoff-Hühner, denen sie auf Treppen, in Gängen und in Museums-Räumen begegnen. Das blaue Federvieh, insgesamt sind es 65 Hühner, gehört zur Ausstellung „Der ganze Gaymann“ - das Huhniversum und andere Cartoons von Peter Gaymann.

Überall Hühner: Ein blaues Federvieh steht vor dem Spiegel auf einem alten Waschtisch im Kurmuseum der Wandelhalle. Foto: Senzel
Am kommenden Sonntag, ab 11.30 Uhr, wird die Ausstellung von Kabarettist Bernd Gieseking eröffnet. Jörn Hennig, ein Reha-Mediziner aus Reinhardshausen, spielt Klavier und hat für die Vernissage einen „Hühner-Chicken-Song“ geschrieben. Cartoonist Peter Gaymann wurde 1950 in Freiburg geboren. Früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Sein erster viel beachteter Cartoonband „Huhnstage“ erschien 1984 und seitdem sind Hühner sein Markenzeichen. Regelmäßig freuen sich die Leserinnen und Leser von Brigitte, Bunte und Zeit-Magazin über Gaymanns-Hühner-Cartoons.
Im vorigen Sommer schuf Gaymann im Zentrum von Badenweiler mit 400 Hühner-skulpturen den ersten dreidimensionalen, begehbaren Cartoon. Von Badenweiler aus reisten die Hühner kreuz und quer durch die Bundesrepublik.
65 der Hennen in Bad Wildunger sind während der Ausstellung „Der ganze Gaymann“ bis zum Sonntag, 21. März, in der Wandelhalle zu sehen.
Von Werner Senzel
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