Bad Wildungen. Die Geschäftsleitung der Wicker-Gruppe in Bad Wildungen hat die Vorwürfe der Gewerkschaft Verdi, Streikende seien abgemahnt und mit Kündigung gedroht worden, energisch zurückgewiesen.
„Das stimmt nicht und geht an der Sache vorbei“, sagte Geschäftsführer Dr. Karl-Heinz Vornholt. Seit dem vergangenen Jahr kommt es in einzelnen Kliniken der Gruppe immer wieder zu Arbeitsniederlegungen.
Verdi fordert eine Bezahlung der nichtärztlichen Mitarbeiter auf branchenüblichem Niveau und die Aufnahme von Tarifverhandlungen.
Die Geschäftsleitung pocht an Streiktagen im Sinne der Patienten allerdings auf eine ausreichende Notdienstbesetzung und hat deswegen sogar das Arbeitsgericht angerufen. Vornholt: „Dennoch gab es keine Abmahnungen, geschweige denn Kündigungsandrohungen.“ (sch)
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