Waldeck-Frankenberg. Einbrüche beschäftigen die Polizei im Landkreis ganz erheblich. Dem Landestrend folgend, stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche 2011 um 26 Prozent auf 125. Das zeigt die Kriminalstatistik der Polizeidirektion.
Noch stärker nahm die Zahl der Einbrüche in Geschäftsräume zu: Hier musste die Polizei in 404 Fällen ermitteln, ein Zunahme um 120 Taten oder 42 Prozent.
Die Polizei geht davon aus, dass angesichts der Serie in Korbach für 2012 diese Statistik erneut einen Zuwachs ausweisen wird. Bei den Wohnungseinbrüchen haben sich laut Kriminalstatistik die Brennpunkte verschoben. Wurden 2008 und ´09 die meisten Einbrüche in Bad Wildungen registriert, schlugen die Täter 2011 vor allem in Bad Arolsen (21 Fälle) und Korbach (18) zu. Diese Zahlen wurden am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Korbach genannt.
28 Prozent der Wohnungseinbrüche wurden aufgeklärt. Damit nehme die Polizeidirektion einen hessenweiten Spitzenplatz ein, sagten Polizeipräsident Sauer und Direktionsleiter Hubertus Hannapel in Korbach. Aber auch die Zahl der Beratungen nahm zu: 93 Hausbesitzer informierten sich über die Sicherung der Wohnungen.
Während in den meisten Gemeinden im Kreis weniger Einbrüche in Geschäftsräume gezählt wurden, verdoppelte sich die Zahl in Bad Arolsen fast. Dort nahmen die Beamten im verganenen Jahr drei örtliche Täter fest. Danach habe sich die Zahl der Taten deutlich verringert. Insgesamt weist die Statistik 7015 bekannt gewordene Straftaten aus, 131 mehr als 2010. Davon wurden 59,9 Prozent aufgeklärt. (ber)
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Rubriklistenbild: © dpa


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