Berlin - Nach einem starken Start dümpeln die Quoten von Thomas Gottschalk inzwischen im Keller - vor allem im Vergleich zur Vorgängershow. Nun äußert sich der Showmaster dazu.
Schon vor seinem Ausstieg bei "Wetten, dass ..?" war bekannt, dass Thomas Gottschalk bei der ARD im Vorabendprogramm seine eigene Show bekommen sollte. Die Erwartungen waren groß, denn für das Erste sollte der wohl erfolgreichste deutsche Moderator der letzten Jahrzehnte das neue Zugpferd werden.
Doch dann das: Nach einem starken Quotenstart bei der ersten Show (4,36 Millionen Zuschauer sahen die Premiere von "Gottschalk live!"), ging die Anzahl der Zuschauer schon in der zweiten Sendung herunter: Nur noch 2,45 Millionen Menschen sahen Gottschalk zu.
Am vergangenen Dienstag dann der Tiefpunkt: Zum Plausch mit Mode-Legende Karl Lagerfeld fanden sich nur noch 1,4 Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten ein. Und auch am Donnerstag war die Quote mit 1,42 Millionen Zuschauern nur marginal besser.
Zum Vergleich: Die Vorgängershow auf Gottschalks Sendeplatz konnte im Schnitt 2,09 Millionen Menschen vor den Fernsehern versammeln.
In der Bild schreibt Thomas Gottschalk nun über die "U-Bahn-Fahrt" seiner Quoten, wie er die konstant niedrigen Zuschauerzahlen selber nennt. "Ich verzweifle nicht, wenn das noch eine ganze Zeit weiter rauf und runter geht", verspricht er seinem Publikum, wenngleich er "natürlich gestöhnt" habe, dass der Auftritt mit Karl Lagerfeld spurlos an den Zuschauern vorbeigegangen ist.
Das Thema Handtuch werfen spielt für Gottschalk laut Bild jedoch noch keine Rolle: "Noch bin ich davon (seiner Show, Anm. Red) total begeistert, und in der Hoffnung, dass das Publikum das auch irgendwann so sieht, gehe ich mit großer Begeisterung am Montag wieder in mein Wohnzimmerstudio".
Den Kampfgeist hat Thomas Gottschalk noch nicht verloren.
bix



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