Ein Fest nicht nur für Fans: David Bowies Album „The Next Day“

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    • 03.03.13
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Kraftvoll, kantig, erhaben - ein Fest nicht nur für Fans

Ein Fest nicht nur für Fans: Bowie ist zurück

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Es ist ein wirkliches Wunder, dass wir die Sache geheim halten konnten“, sagte Musikproduzent Tony Visconti zur musikalischen Überraschung des Jahres: dem neuen Album von David Bowie.

Film: Szene aus dem Videoclip zu „The Stars (Are Out Tonight)“. Foto:  nh

© Foto:  nh

Film: Szene aus dem Videoclip zu „The Stars (Are Out Tonight)“.

Es kommt buchstäblich aus dem Nichts, wurde geheim produziert. Ende der Woche erscheint es und kann im Internet bereits jetzt angehört werden.

„The Next Day“ ist von vorn bis hinten eine Freude, ein mitreißendes, durchdachtes, konzentriertes, unterhaltsames, fantastisches Album. Ein Fest, und das nicht nur für eingefleischte Fans des gebürtigen Londoners, der vom britischen Musikblatt „NME“ zum einflussreichsten Popstar der Geschichte erklärt wurde und dessen Rückkehr auf einhellige Begeisterung stößt.

Der erste Eindruck: „The Next Day“ hat Zähne, und es sind nicht die Dritten. „Where Are We Now“ klang bei aller Schönheit fragil und leise. Die Vorabsingle ist aus zwei Gründen untypisch für das Album: „Where Are We Now“ ist die einzige Ballade. Und es ist das einzige Lied mit offensichtlich autobiografischem Inhalt: Bowie erinnert sich hier an seine Zeit in Berlin in den Siebzigern, sein berühmtestes Werk „Heroes“ entstammt dieser Epoche. Sonst jedoch weiß man entweder gar nicht, worum es geht. Oder man liest, dass englische und russische Literatur in die Texte eingeflossen ist.

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