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Dschungel, Tag sechs: Die tägliche Blamierung

Dschungel, Tag sechs: Die tägliche Blamierung

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„Was für ne Blamierung für die Family“, twitterte einer der Ochsenknecht-Halbbrüder über Rocco Starks Performance im Busch. Jeder blamiert sich eben, wie er kann. Und Rocco – dessen Turteleien mit Täubchen Kim noch ausbaufähig sind – steht auf der Peinlichkeitsskala längst nicht auf Platz eins.

© RTL

Ramona Leiß (li.) wird von Sonja Zietlow und Dirk Bach nach der Dschungelprüfung bei der sie von Ladungen mit Kakerlaken, grünen Ameisen, Grillen und Schleim überschüttet wurde, erwartet.

Dahin gehört Vincent Raven, der sich mit schwulen- und frauenfeindlichen Sprüchen zum „Alpen-Ayatollah“ und „Toblerone-Taliban“ aufgeschwungen hat, wie die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow witzelten. „Vincent bin Raven“, der 45 Jahre alte Schweizer mit dem guten Draht zu den Raben, las aus der Hand von Radost Bokel deren Kinderwunsch heraus, den sie soeben selbst geäußert hatte. „Held oder Scharlatan?“, fragte das bestens aufgelegte Moderatoren-Duo. Die Frage stellt sich doch gar nicht.

Glaubt man dem Gagschreiber von Dirk Bach, stellt sich auch für die kulleräugige Bokel keine andere Frage: „Was kann ein Mädchen Mitte 30 aus Frankfurt, das arbeitslos ist, machen, außer ein Kind zu bekommen?“ Böse, böse.

Unter Beobachtung steht im Busch derzeit besonders „Vierfinger-Faultier“ Martin Kesici. Den Rocker will RTL unbedingt in Wallung bringen. Ein vergebliches Unterfangen. Kesici liegt auf seiner Matte, gibt ein paar unflätige Kommentare von sich („scheiß ick drauf“) und blickt sinnierend in die Baumkronen: Da oben einfach so rumzusitzen, „das muss so geil sein als Tier“.

Vom dem showüblichen Ekel-Mix aus Mehlwürmern, Schlamm, Grillen, grünen Ameisen und Kakerlaken überschüttet wurde diesmal Ramona, die Ailton per Fernsteuerung in einen Dschungeltümpel hinabließ. Fünf Sterne konnte er greifen – mittelprächtig.

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Ailton ist es auch, der die interessantesten Haltungen offenbart. Er hat als Profi-Fußballer in Deutschland also gelernt, dass „alle Leute wild in die Straße pinkeln“ und kann deshalb die Panik über sein Pieseln in den Bach gar nicht verstehen. Die Strafe – drei Tage Geschirr spülen mit Kesici – ist auch ganz daneben: „Das ist Arbeit für die Frauen.“

„Spülvereinigung Unterschichting“, lästert Zietlow über diesen neuen Club.

Von Mark-Christian von Busse

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