Kassel. Rein Wolfs, künstlerischer Leiter der Kunsthalle Fridericianum in Kassel, hat seinen Vertrag frühzeitig verlängert. Er bleibt bis 2016 für das künstlerische Programm im ältesten öffentlichen Museumsgebäude des europäischen Festlandes verantwortlich.

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Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann mit dem Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Künstlerischen Leiter Rein Wolfs und Bernd Leifeld, Geschäftsführer der documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH. (Foto: Nils Klinger)
Der Niederländer leitet die Kunsthalle seit 2008.
Wolfs habe der Kunsthalle als erfahrener Ausstellungsmacher herausragendes Profil gegeben, sagte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD). „Wir haben von Rein Wolfs nicht nur erfolgreiche, sondern auch inspirierende Ausstellungen gesehen.“ Die Verlängerung verspreche großartige Projekte im Fridericianum auch zwischen den documenta-Ausstellungen 13 und 14.
Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann (CDU), unterstrich, Wolfs habe „ausgezeichnete Arbeit geleistet, und seine vielfältigen Projekte haben in der Öffentlichkeit großen Anklang gefunden“.
Der 50-jährige Wolfs selbst kommentierte die Vertragsverlängerung: „Das Museumsgebäude ist einmalig, sowohl von den Räumlichkeiten her als auch aus historischer und inhaltlicher Perspektive. Es besitzt die besondere Kraft, Künstlerinnen und Künstlern zu Ausnahmeleistungen herauszufordern.“ Gerne möchte er das Profil der Kunsthalle weiter stärken, „so dass die Wirkung nach außen noch mehr optimiert werden kann."
Von Mark-Christian von Busse



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