KASSEL. Wogende Wellen, mitreißende Strudel, Visionen von Gestirnen, in Gelb zerfließende Sanddünen: Die Malerei von Heide Reese und Karin Pfläging, die zurzeit im Landgericht Kassel gezeigt wird, trägt den Titel „Geo-Art“, die Motive sind weitestgehend der Zeitschrift „Geo“ entnommen.
Die Werkschau der beiden Hobbymalerinnen zeichnet sich durch große Gemeinsamkeiten aus, wohl auch resultierend aus der Tatsache, dass beide im Atelier der Galeristin und Künstlerin Monika Hofer in Burguffeln ihre Malstudien betreiben.
In Öl, Acryl oder Kreide arbeitend, nähern sich sowohl die Zahntechnikerin Reese als auch die Lehrerin Pfläging realistischen Motiven mit überwiegend kräftigen Farbkompositionen und unterschiedlichem Abstraktionscharakter. Im Bemühen um eine optimistische Weltsicht entstehen plakative, gefällige Bilder, die die Schönheit von Natur und Landschaft, die Faszination fremder Kulturen sowohl im Kleinen als auch im Großen einfangen.
Heidi Reese malt Wasserbüffel in einer dynamischen Bewegungslinie über das Bild oder stellt einen Wassertropfen als pulsierende Farbkomposition in den Mittelpunkt.
Karin Pflägings Triptychon von „Stonehenge“, in verschwommenem Grün-Blau gehalten, wirft einen Blick auf die mystischen Steine, daneben malt sie mit viel Liebe zum Detail eine Pusteblume auf die Leinwand. Alles in allem eine schöne Welt.
Bis 9. März, Landgericht Kassel, Frankfurter Straße 7, Mo-Do 8 bis 17 Uhr und Fr 8 bis 15 Uhr.
Von Juliane Sattler



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