Wer wird „The Voice of Germany“? Das haben sich Fans der Castingshow von Pro 7 und Sat 1 seit Monaten gefragt. 64 Talente waren in vier Teams gestartet, die nach den Juroren benannt sind: Nena, BossHoss, Xavier Naidoo und Rea Garvey.
Übrig geblieben sind Kim Sanders, Max Giesinger, Michael Schulte und Ivy Quainoo. Zwischen den vier Hoffnungsträgern fällt heute ab 20.15 Uhr auf Sat 1 die Entscheidung.

„Ich gönne es jedem der vier“, sagt die Kasselerin Katja Friedenberg, für die das Aus in der dritten Live-Show kam. „Wer es wird, ist schwer abzuschätzen. Stimmlich sind alle super.“ Wo die Stärken ihrer ehemaligen Mitstreiter liegen, die vielleicht das Quäntchen zum Sieg ausmachen, darüber hat die Studentin mit uns gesprochen.
Den großen Vorteil der 43-Jährigen sieht Friedenberg in ihrer jahrelangen Bühnenerfahrung. „Das hat sie allen anderen voraus.“ Entsprechend groß sei die Bühnenpräsenz der Frankfurterin. „Auch gesanglich ist sie top. Nena hat selber mal gesagt, dass sie von der Kim lernen kann“, sagt die Kasselerin.
„Max hat eine angenehme, eher rauere und rockige Stimme“, so Friedenberg. Im Verlauf des Wettbewerbs hat Giesinger aus Waldbronn im Schwarzwald vorwiegend auf Englisch gesungen. In den letzten Shows auch deutsch. „Das Deutsche liegt ihm gut“, findet Friedenberg. Damit habe der 23-Jährige einen hohen Wiedererkennungswert. „Es wäre schön, wenn er gewinnen würde, dann hätte unser Team den Titel geholt“, sagt Friedenberg, die in der Show ebenfalls für Team Xavier angetreten war.
„Michael hat wie Max eine besondere Art zu singen, obwohl sie ganz unterschiedlich sind. Michael hat eine hellere, klarere Stimme. Man merkt, dass er sich mit seinen Songs wohlfühlt.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass der 21-Jährige aus Dollerup bei Flensburg durch seine Auftritte auf der Videoplattform YouTube eine große Fangemeinde hinter sich hat.
Ivy Quainoo ist mit 19 Jahren die Jüngste in der Runde. „Das ist aber kein Nachteil für sie“, sagt Friedenberg. „Sie bewegt sich sehr souverän auf der Bühne.“ Die Berlinerin hatte bisher nur wenig gesangliche Ausbildung genossen. „Sie hat aber eine tolle, samtige Stimme und eine super Ausstrahlung.“
„Es ist schon schade, heute Abend nicht selbst auf der Bühne zu stehen, aber ich freue mich, die Finalisten zusammen mit den anderen vom Publikum aus unterstützen zu können“, sagt Friedenberg.
Wer den Titel holt, entscheiden die Zuschauer per Anruf und SMS. In die Wertung fließen auch die Down-loadzahlen der Finalisten-Singles ein, die bereits veröffentlicht sind. (che)



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