Pudelwohl bei der Premiere: Strauss-Operette „Die Fledermaus“

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    • 03.11.13
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Pudelwohl bei der Premiere: Strauss-Operette „Die Fledermaus“

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Kassel. Es bleibt alles im Rahmen bei der Kasseler Neuinszenierung der Strauss-Operette „Die Fledermaus“. Im Bilderrahmen. Zur Ouvertüre wird in scherenschnittartigen Szenen die Vorgeschichte gezeigt: Wie Dr. Falke sich im Fledermauskostüm unsterblich blamiert - und es Freund von Eisenstein, der ihm dies einbrockte, heimzahlen will.

Du wagst es, mir Vorwürfe zu machen? Hulkar Sabirova (Rosalinde) und Marian Pop (Eisenstein).

© Fotos: Klinger

Du wagst es, mir Vorwürfe zu machen? Hulkar Sabirova (Rosalinde) und Marian Pop (Eisenstein).

Man sieht Bilder einer alten Gesellschaft, einen besoffenen Nachtwächter, eine Kutsche, und – zur Gaudi des Premierenpublikums – Damen mit vier echten weißen Pudeln.

Der Pudel ist das Maskottchen der Inszenierung von Volker Schmalöer. Beim Fest des Prinzen Orlofsky beherrscht eine riesige Pudelfigur die von Lars Peter gestaltete Bühne. Der Pudel als Symbol des zur nutzlosen Spielerei gewordenen Haustiers. Und am Ende stehen ja auch so ziemlich alle Mitglieder dieser amüsierwütigen Gesellschaft wie die begossenen Pudel da.

Der Bilderrahmen bleibt, doch mit dem ersten Akt befinden wir uns in einem Comic. Gabriel von Eisenstein (Marian Pop), seine Frau Rosalinde (Hulkar Sabirova) und das Stubenmädchen Adele (LinLin Fan) sind aufwändig geschminkte Kunstfiguren mit skulpturartigen Frisuren und stilisierten Kostümen - ein Kunstwerk von Maske und Kostümbildner Andreas Janczyk.

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