Von Vätern, Söhnen und Monstern

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    • 09.02.12
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Große Bandbreite: Die Trickfilmklasse zeigte im Bali-Kino mehr als 30 aktuelle Produktionen

Von Vätern, Söhnen und Monstern

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Kassel. Die Frage, wann der nächste Oscar komme, werde immer wieder gestellt, meinte Professor Thomas Meyer-Hermann vor der Präsentation der Trickfilmklasse am Mittwochabend im Bali-Kino. Der letzte für „Quest“ von Tyrone Montgomery and Thomas Stellmach ist 16 Jahre her.

Grafisch: Szene aus „From Dad To Son“ von Nils Knoblich, der auch auf der Berlinale zu sehen sein wird. Foto: nh

Aber dafür haben die Kasseler mehr als 50 internationale Festival-Preise abgeräumt - und angesichts dieses kontinuierlichen Erfolges kann man die Oscar-Frage mal vergessen.

„Trickreich“, der Rückblick auf das vergangene Jahr, bot mit über 30 Arbeiten wieder einen eindrucksvollen Beweis des hohen Niveaus und der großen Bandbreite des Kasseler Animationsfilms - sowohl in ästhetischer als auch inhaltlicher Hinsicht. Zum Beispiel „Henker“ von Baoying Bilgeri und „From Dad to Son“ von Nils Knoblich: Zwei Vater-Sohn-Geschichten, aber in Machart und Wirkung denkbar unterschiedlich. Düstere und bedeutungsschwere 3D-Computeranimation die eine (mit dem Prädikat „besonders wertvoll“); mit Papierfiguren in klassischer Stop-Motion-Technik gedrehte, pointierte Parabel die andere - womit Knoblichs Arbeit zu den Favoriten zählte.

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