Göttingen. Aus Protest gegegen die Abschiebepraxis der Behörden in Göttingen haben Aktivisten am Montag kurzzeitig die Parteibüros der SPD und der Grünen in der Universitätsstadt besetzt.
Mit der Aktion wolle man auf die „menschenverachtende Abschiebepolitik“ aufmerksam machen, hieß es in einer gestern verbreiteten Erklärung der vermutlich aus dem linken Spektrum stammenden Besetzer.
Diese beziehen sich ausdrücklich auf die geplante Abschiedung zweier Roma-Familie in das Kosovo. Im Zusammenhang damit hatten linke Aktivisten bereits im Januar das Gelände der Göttinger Gerichte besetzt. Kurz danach hatten bis heute unbekannte Täter einen Brandanschlag auf die Ausländerbehörde im Göttinger Kreishaus verübt.
Dabei wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt. (ket)



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