Staufenberg/Hann. Münden/Kassel. Veränderungen im Busverkehr des Nordhessischen Verkehrs-Verbundes (NVV) zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember bringen Änderungen für Staufenberg. Stündlich fährt die Linie 32 über Heiligenrode hinaus nach Uschlag, Benterode und Landwehrhagen.
Die dazwischen liegenden Fahrten wechseln in Heiligenrode an der Söhrestraße auf die Ortsbuslinie 31 über Friedhof, Berliner Straße zum Gewerbepark am Sandershäuser Berg und weiter über die Hannoversche Straße und das Bettenhäuser Feld nach Salzmannshausen, teilt NVV-Sprecherin Sabine Herms mit.
Die Linie 30 beginnt mit dem Fahrplanwechsel erst am Platz der deutschen Einheit in Kassel und fährt über Sandershausen und Spiekershausen nach Landwehrhagen. Von dort wechselt das Fahrzeug alle zwei Stunden auf die Linie 32 über Uschlag nach Kassel. Die anderen Fahrten sind über Sichelnstein und Nienhagen nach Escherode unterwegs.
Zwischen Landwehrhagen und Hann. Münden verkehren die Busse neu als Linie 196 (bisher 126) alle zwei Stunden, allerdings teilweise zu veränderten Fahrplanzeiten, um den Anforderungen im Schülerverkehr gerecht zu werden. Die Fahrten der Linie 196, die alle zwei Stunden unterwegs ist, kommen in Landwehrhagen als Linie 32 aus Kassel in Uschlag an und wechseln dann auf die Linie 196. Lutterberg verfügt so weiterhin alle zwei Stunden über eine durchgehende Verbindung nach Kassel.
Neu ist laut Sprecherin Herms, dass am Abend und an den Wochenenden das Angebot teilweise von Anruf-Sammel-Taxi auf Bus umgestellt wird. Das Busangebot von montags bis freitags wird ab Fahrplanwechsel dann auch samstags bis zum Nachmittag zur Verfügung gestellt. Montag bis Freitag in den Abendstunden bis circa Mitternacht, Samstagnachmittag und sonntags den gesamten Tag verkehrt die Linie 32 außerdem alle zwei Stunden auf dem gesamten Linienweg. Abwechselnd geht es dann ab Landwehrhagen weiter als Linie 30 nach Spiekershausen, Sandershausen beziehungsweise als Linie 196 nach Lutterberg und Hann. Münden.
Die Linie 34 von Kaufungen nach Escherode wird künftig alle zwei Stunden über Escherode hinaus nach Uschlag fahren, womit auch Dahlheim über ein planmäßig vertaktetes Busangebot verfügen wird. Ansonsten ändert sich am Grundangebot der Linie 34 gegenüber heute nichts.
Der Schulverkehr von und zur Wilhelm-Leuschner-Schule wird künftig in der Liniennummer 33 zusammengefasst.
Die notwendigen Fahrzeuge, die der NVV für die Bedienung der 18 Linien verlangt, sind nach Angaben des Unternehmens voll klimatisiert, verfügen über Platz für Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen, haben standardmäßig niederflurgerechte Einstiege, bieten einen größeren Sitzplatzabstand. Da die Fahrzeuge im Durchschnitt nicht älter als sechs Jahre sein dürften, entsprächen sie den neusten Sicherheitsstandards. (awe)



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