Dransfeld. Wer bislang im Internet einen zeitgemäßen Auftritt der Stadt Dransfeld suchte, sah sich enttäuscht. Als kleiner Teil der Samtgemeinde-Homepage waren die Informationen, die man über die Hasenmelkerstadt fand, doch sehr überschaubar. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Gestern ging die Internetseite www.stadt-dransfeld.de an den Start – eine völlig neue Homepage im modernen Kleid und mit vielen informativen Leckerbissen.
„Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts ISEK hatte man festgestellt, dass es der Stadt Dransfeld an einer ausreichenden Selbst- und Außendarstellung fehlt“, begründet Dirk Aue, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, den Schritt. Nachdem man mit dem Göttinger Peter Ernst einen Internetspezialisten für die Zusammenarbeit gewinnen konnte, machte sich dieser im November ans Werk. „Vor allem wegen des Tourismus war es uns dabei wichtig, dass nicht ausschließlich die Stadt, sondern auch das Umfeld bedacht wird“, so Aue.
Was Interessierte da jetzt so alles auf der Hasenmelker-Homepage finden, kann sich sehen lassen. Angefangen mit umfangreichen Informationen aus Stadt und Verwaltung über den Tourismus bis hin zu einer Mediathek bleiben kaum Wünsche offen. „Gerade die Mediathek mit ihren Videos aus der Stadt und der Fotogalerie sowie der große Bereich Geschichte mit Infos über den Gaußturm, den Bergbau, die Lehrpfade, historischen Gebäuden und vielem mehr machen diesen Internetauftritt zu etwas Besonderem“, sagt Peter Ernst. Dem kann Dirk Aue nur zustimmen: „Selbst ich war überrascht zu sehen, welch bewegte Geschichte Dransfeld hat.“
Und die Dransfelder Homepage hat noch mehr zu bieten: Neben dem aktuellen Wetter vor Ort, einer Webcam, umfangreichem (teils auch historischem) Kartenmaterial von Straßen und Wanderwegen, einem Nachrichtenticker und diversen Links besteht auch die Möglichkeit, alles mit einem Klick in eine von sechs Fremdsprachen (Englisch, Dänisch, Französisch, Holländisch, Polnisch oder Türkisch) übersetzen zu lassen.
Als einen weiteren Höhepunkt kündigt Dirk Aue für Ende April die Fertigstellung eines geschlossenen Forums an, das interessierten Bürgern als virtuelle Kommunikationsplattform dienen soll. „Jetzt bleibt für uns nur zu hoffen, dass die neue Homepage von den Dransfeldern gut angenommen wird.“ (per)



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