Hann. Münden. Mit der Zusammenlegung der beiden Hann. Mündener Krankenhäuser wird der Verkehr auf der Kreisstraße Vogelsang ab 2015 erheblich zunehmen. Das lässt die annähernde Verdoppelung der heutigen Kapazität des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen (NZN) in den nächsten drei Jahren erahnen.
Wie berichtet, soll das NZN für 30 Mio. Euro um die Abteilungen der Grund- und Regelversorgung des bisherigen Vereinskrankenhauses Neumünden erweitert werden. Geplant ist, den Komplex des künftigen Klinikums Hann. Münden in gut drei Jahren zu eröffnen. Die Folgen für die Verkehrsmengen sind absehbar, nämlich deutlich mehr An- und Abfahrten von Patienten und Angehörigen, Klinikpersonal und Rettungsdiensten sowie Ver- und Entsorgungsfahrzeugen.
Vom mehr Lärm und Abgasen einmal abgesehen, lässt dies zugleich eine stärkere Belastung zweier kritischer Punkte zu erwarten. Der eine ist der Einmündungsbereich Vogelsang/B 496-Kasseler Straße, der als Nadelöhr zwischen dem bevölkerungsreichen Stadtteil Kattenbühl und der Innenstadt berüchtigt ist, der andere die Kreuzung Vogelsang/Galgenberg/Philosophenweg weiter oben an der Bahnunterführung. An beiden Stellen bricht der Verkehr regelmäßig zusammen, wenn die Autobahn A 7 dicht ist und die Bundesstraßen durch Münden als Umleitungsstrecken herhalten müssen.
Zwar gilt das Straßennetz als „grundsätzlich geeignet, die künftigen Verkehrsmengen aufzunehmen“ (Stadtplanung). Doch ändert das nichts an den zwei besonderen Herausforderungen im unteren Straßenbereich zur Innenstadt hin.
Stadt und Polizei sind bereits dabei, den künftigen Verkehrsfluss auf dem Vogelsang und seinen Knotenpunkten durchzuspielen. So ist für die Kreuzung in Höhe Galgenberg/Philosophenweg ein Kreisel angedacht.



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