Denkershausen. Schweiß ohne Ende lief beim 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Denkershausen am Wochenende: Erst bei den Feuerwettkämpfen der etwas anderen Art und dann beim abendlichen Festkommers im mit über 400 Gästen völlig überfüllten Festzelt.
Die elf jeweils aus sechs Feuerwehrmännern bestehenden Mannschaften mussten bei den Wettkämpfen unter anderem so ungewöhnliche Aufgaben erfüllen wie eine Puppe im Zelt finden und nach draußen tragen. Die Puppe mussten sie anschließend auf dem gesamten Parcours auf einer Krankentrage mit sich führen.
Schläuche mussten über eine Hindernisbahn aus Kriechtunnel, Leiterwand und Hürde verlegt und anschließend wieder doppelt aufgerollt im Bereitstellungsraum gelagert werden. Außerdem musste ein Trecker über eine Strecke von zehn Metern gezogen werden.
Die fitteste Mannschaft stellte in der sommerlichen Hitze in der Endabrechung das Team der Freiwillige Feuerwehr aus dem Nachbarort Langenholtensen vor Höckelheim, Hammenstedt, Lagershausen und Berwartshausen.
Kreisbrandmeister Bernd Kühle lobte in seinem Grußwort die Freiwillige Feuerwehr Denkershausen als „gut angesehene, anerkannte Dame mit einer ausgezeichneten Ausbildung, die mit ihrem Staffellöschfahrzeug in die Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 wichtige Aufgaben erfüllt.“
Northeim stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Haendel regte die Gründung einer Kinderfeuerwehr an, einen Vorschlag, den zahlreiche Gäste mit Beifall bedachten.
Ortsbrandmeister Günther Brünig sagte abschließend: „Wir sind noch nicht am Ende angekommen. Die Zukunft gehört der Freiwilligen Feuerwehr Denkershausen“.
Am Sonntag fand noch ein bunter Festumzug anlässlich des Jubiläums statt, darüber berichten wir in unserer Dienstag-Ausgabe. (zhp)



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