Northeim/Osterode. Im Nachbarkreis Osterode, mit dem der Landkreis Northeim Gespräche mit Blick auf eine mögliche Kreisfusion aufgenommen hat, gibt es die Bürgerinitiative „Für Osterode“. Und die ist strikt gegen einen Zusammenschluss mit Northeim und Göttingen.
BI-Sprecher Jon Döring erläutert in einer Pressemitteilung, dass seine Vereinigung allein in dem Zusammengehen der Landkreise Osterode und Goslar eine sinnvolle Lösung sieht. „Wir haben sowohl das Hesse-Gutachten als auch die aktuellen Verhandlungen kritisch im Blick“, sagt Döring. Die Fusion zwischen Osterode und Goslar sei strategisch und wirtschaftlich die beste.
Döring kündigt an, eine Fusion mit den Landkreisen Northeim und oder Göttingen notfalls mittels eines Bürgerbegehrens verhindern zu wollen. Hierzu würden bereits die Vorbereitungen laufen. „Wir haben aufgrund der bisherigen Resonanz keinen Zweifel, dass die notwendige Zahl an Unterschriften im Landkreis Osterode erreicht wird“, lässt die Bürgerinitiative wissen.
Goslars Landrat Stephan Manke (SPD) hätte laut Döring nur eine konkrete Vorgabe im Falle einer Fusion, nämlich die, dass Goslar aufgrund der Einwohnerzahl Kreisstadt werden müsse. Bei allen anderen Punkten bestehe Kompromissbereitschaft.
Goslar erkenne an, dass in Osterode hervorragend gearbeitet werde, beispielsweise im Jobcenter. Alle wichtigen Verwaltungsdienstleistungen müssten auch in einem gemeinsamen Landkreis weiterhin vor Ort weiter angeboten werden. Dazu werden die in Osterode vorhandenen Gebäude bei einer sinnvollen und gerechten Aufgabenverteilung weiter benötigt.“
Der Bürgerinitiative „Für Osterode“ liegt die Zusage des Goslarer Landrates vor, Anfang März an einer Informationsveranstaltung für Bürger in Osterode teilzunehmen. (ajo)



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