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Einspruch gegen Genrüben-Freisetzung

Bündnis ruft Bundesamt für Verbraucherschutz wegen Planungen der KWS Saat AG an

Einspruch gegen Genrüben-Freisetzung

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Einbeck. „Die KWS Saat AG hat die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt. Gentechnisch veränderte Zuckerrüben dürfen nicht auf den Acker!“ Diese Forderung erhebt ein Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie Unternehmen.

Die KWS Saat AG aus Einbeck will erneut gentechnisch veränderte Zuckerrüben für mehrere Jahre auf Feldern testen. Diese Zuckerrüben seien gegen das Spritzmittel Glyphosat resistent, das heißt, sie würden eine Spritzung mit Glyphosat überleben, während andere Pflanzen absterben würden, heißt es in der Pressemitteilung.

Gegen den Freisetzungsantrag hat das Bündnis bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, eine über 30-seitige Einwendung vorgebracht. Bemängelt wird unter anderem, dass glyphosat-resistente Gentechnikpflanzen die Probleme in der Landwirtschaft nicht lösen würden, sondern neue schaffen. Der Anbau in den USA und Südamerika habe dazu geführt, dass es immer mehr resistente Unkräuter gebe und mehr Spritzmittel eingesetzt werden müssten. (ajo)

Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe der Northeimer Neueste Nachrichten

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